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20 May 2010 @ 10:28 pm
Criminal Minds: "Mistelzweig" (Rossi/Garcia)  
Autor: dunderklumpen
Titel
: "Mistelzweig"
Fandom:
Criminal Minds
Charaktere:
Rossi/Garcia
Rating: R
Word Count:
489 Wörter.
Zusammenfassung:
Ein Kuss ist ein Kuss, ist ein Kuss...
Disclaimer:
Criminal Minds ist das Eigentum von CBS.
Anmerkungen: Ein kleines SORRY für alle, die auf ihre Weihnachtsstory warten müssen. Fühlt euch gebusselt als Entschuldigung.
Beta: Alle Fehler sind allein meine.

„Mistelzweig“

Fröhlich vor sich hinsummend befestigte sie den Mistelzweig an ihrem Türrahmen. Er hing ein wenig versteckt, wie es ihr Plan war. Jeder der Jungs, der sich hierher verirrte, und das war im Laufe eines Arbeitstages fast jeder vom Team, würde um einen Kuss nicht herumkommen. Sie grinste. Wenn Morgan kam, hätte sie auch nichts gegen einen Schmatzer auf die Lippen. Und sie konnte sich Hotch schon vorstellen, der sich nachgiebig ein Küsschen auf die Wange geben lassen würde, um die Weihnachtsstimmung nicht zu verderben. Ja, und Kevin… wen er kam, dann… Ihr Grinsen wurde noch breiter und sie betrachtete ihr Werk. Der Mistelzweig baumelte angriffslustig über der Tür und wartete darauf, seine Aufgabe zu beginnen. Immer noch vor sich hinsummend ging sie zurück in ihr Büro.

Das Klopfen an der Tür ließ sie aufschauen. Sie öffnete sich und Rossi stand auf der Schwelle. Er hielt eine Akte in der Hand, die er ihr entgegenstreckte.

„Garcia, ich hab eine Frage zu der Sampson-Akte…“ Er verstummte und folgte dem überraschten Blick der Technikern, der ihn zu dem Mistelzweig über der Tür führte.

Garcia war erstaunt, an Rossi hatte sie gar nicht gedacht. Aber sie fing sich sofort wieder. Als seine Augen den Mistelzweig entdeckten, stand sie schon vor ihm, ein Lächeln auf den Lippen.

„Mi-histelzweig“, flötete sie und zeigte auf das Grün mit den roten Beeren.

Rossi schaute sie an und für einen Moment zögerte er. Doch dann stahl sich ein Grinsen auf sein Gesicht, das Garcia nichts Gutes ahnen ließ. Bevor sie jedoch Zeit hatte, zu reagieren, fühlte sie zwei Arme, die sie umschlangen und an sich zogen. Ihre Brust ruhte an Rossis und warme Lippen drückten sich auf ihre. Spielerisch nippelte er an ihrer Unterlippe, fuhr seine Zunge daran entlang und stieß gegen ihre Zähne. Immer noch verblüfft öffnete sie den Mund ein wenig und fühlte seine Zunge hineingleiten. Stürmisch und zugleich sanft erforschte sie verborgene Winkel, tastete und liebkoste, bis sie dachte, sie bekäme keine Luft mehr. Doch bevor dies geschehen konnte, löste er sich von ihr und sprachlos blieb sie stehen.

„Fröhliche Weihnachten“, bemerkte er amüsiert, immer noch ein süffisantes Grinsen im Gesicht, als er sich umdrehte und ging, Garcias Blick in seinem Rücken.

Auf halben Weg kam ihm JJ entgegen und die Blondine bemerkte das eigenartige Lächeln auf seinen Zügen. Bei Garcia angekommen blieb sie stehen und betrachtete die Technikerin, die von ihr keine Notiz zu nehmen schien und stattdessen den Gang entlang Rossi hinterher starrte.

„Hi, Garcia“, begann JJ, „eben ist mir Rossi entgegengekommen mit einem so selbstzufriedenen Lächeln auf dem Gesicht, wie ich es noch nie gesehen habe.“ Sie wollte fortfahren, doch Garcia reagierte nicht. „Garcia? Alles in Ordnung?“, sie legte ihr die Hand auf den Unterarm und ihre Berührung schien die Technikerin aus ihrer Trance aufzuwecken, als zwei rehbraune Augen sie ansahen.

„Mein Gott, kann der Mann küssen!“, war alles, was Garcia atemlos sagte, bevor sie sich umdrehte und in ihrem Büro verschwand.





 
 
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